E-Auto zuhause laden: Nur mit regenerativem Strom wird es eine echte Alternative (Pixabay)
12.12.2018

Vorsicht bei Ladesäulen für das E-Auto

Der ADAC-Test von 12 sogenannten Wallboxen zum Laden für das Elektroauto hat gezeigt, dass sowohl sehr gute Produkte als auch nicht empfehlenswerte dabei sind. Hier ist man also gut beraten, sich vorher genau zu informieren. Generell gilt: Erst wer erneuerbare Energien zum Laden nutzt, handelt wirklich klimaschonend. Eine Kopplung mit einer eigenen Solaranlage ist sinnvoll.
  

Der Wunsch nach einer eigenen Ladestation sollte unbedingt zum Anlass genommen werden, zu überprüfen, ob auf dem Dach nicht noch Platz für eine PV-Anlage ist. Diese lohnt sich meist finanziell und bringt natürlich die Energiewende und den Klimaschutz voran.

Von den untersuchten Ladestationen mit Ladeleistungen zwischen 3,7 kW bis 22 kW –wurden sechs mit „sehr gut“ oder „gut“ eingestuft. Sechs weitere Boxen wurden entweder als nicht empfehlenswert bewertet oder wiesen so gravierende Mängel auf, dass sie als brandgefährlich gelten. Sehr gute Ergebnisse wiesen die Wallboxen von ABL, Keba und Mennekes auf. Von den im Internet vertrieben Ladestationen von Annies-Carparts und Franz Röcker sollte man aufgrund bedeutender Sicherheitsmängel unbedingt Abstand nehmen.
Generell gilt, dass die Installation der Ladestation von einer Elektrofachkraft ausgeführt wird. Weitere Tipps für Verbraucher*innen sowie die vollständigen Testergebnisse finden Sie hier.